Im 3. Jahrtausend vor Christus gelang es, den Werkstoff Bronze, eine Legierung aus Kupfer und Zinn, herzustellen, der der Bronzezeit ihren Namen gab. Aus dem zunächst sehr wertvollen Material wurden v.a. Waffen und Schmuck, später auch Werkzeuge hergestellt. Da Bronzegegenstände der Mode unterworfen waren, eignen sie sich besonders, um die zeitliche Abfolge von Kulturerscheinungen zu bestimmen.
Der Besitz von Waffen und Schmuck aus Bronze bedeutete Wohlstand. Ab etwa 800 vor Christus wurde auch Eisen verarbeitet, die Kelten wurden zu Meistern der Eisentechnologie.

Die Entwicklung der Kulturen der Metallzeit war von verschiedenen Neuerungen gekennzeichnet. Dazu gehörte etwa das Halten von Pferden und die Entwicklung des vierrädrigen Wagens.

Auch verschiedene andere Handwerkszweige zeigen eine deutliche Weiterentwicklung: Beispiele dafür sind etwa ein urnenzeitliche Webstuhl, im Museum als gebrauchsfähiges Modell nachgebaut, wie auch die nun mit verschiedenem Dekor versehenen Tongefäße.
 
 

Brennofen

ABTEILUNG METALLZEITEN:
Die Abteilung  umfasst:
Bronzezeit, Eisenzeit

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